Aufgaben

Die prioritär anzugehenden Aufgaben sollen in drei voneinander abhängige Aufgabenbereiche aufgeteilt werden. Die drei Bereiche thermische Prozesse, Rohstoffrückführung und Langzeitverhalten erfordern verschiedenartiges Know-how, eine enge Zusammenarbeit ist dazu unabdingbar.

Neben den technischen und anlageorientierten Aufgabenstellungen sind die zukünftigen Absatzkanäle, die in jedem Fall ins Ausland führen, im Detail zu analysieren. Diese Kanäle müssen kontrollierbar sein und sollen nach Möglichkeit direkt mit den Schmelzwerken oder Aufbereitern sichergestellt werden. Die Anforderungen von REACH1) sind zu evaluieren.

Alle Aufgabenbereiche werden durch ein entsprechendes Kommunikationskonzept mit den direkt Beteiligten und wichtigen Interessengruppen unterstützt.

Einige prioritäre Aufgabenbeispiele:

  • Konfektionierung von Metallen
  • Vermarktung von Metallen
  • Optimierung der Grobschlacke
  • Mineralischen Pfad starten
  • Oxidationsverhalten von Aluminium
  • Einbezug weiterer Abfall-Stoffströme
  • "Behandlung" und Qualität der noch zwischenzulagernden Mengen
  • Festigung der Probenahme-, Aufbereitungs- und Analytikmethoden sowie Methoden der Stoffflussanalyse (Stoffstrombeschreibung)
  • Umfang und Verwertbarkeit seltener Metalle
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Die Priorisierung und detaillierte Terminplanung wird in enger Abstimmung mit den Partnern und Geldgebern festgelegt.

1) Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien.