Veröffentlichungen

Informieren Sie sich regelmässig über die Aktivitäten und Ergebnisse der Entwicklungsarbeiten.

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Projektabschluss «Aufbau CO2-Kompetenzzentrum ZAR und Vorprojektierung CO2-Abscheidung KVA Linth»

Das ZAR CO2-Kompetenzzentrum hat das Projekt UTF-Nr. 686.06.22 mit dem genehmigten Abschlussbericht 2025 erfolgreich beendet.

Nach intensiver Arbeit über mehr als 3 Jahre werden die End-Resultate nun veröffentlicht. Der Endbericht des ZAR CO2 Kompetenzzentrum KVA Linth sowie auch damit veröffentlichte Beilagen (Bericht Ausbreitungsmodellierung TU-Graz KVA Linth, Messversuche Nitrosamine Aussenluft KVA Linth) enthalten viel wertvolle Informationen für KVA-Trägerschaften, Behörden, Beratungsunternehmen, Öffentlichkeit u.a. von dieser wichtigen Thematik betroffenen Akteure.

Das Projekt hat gezeigt, dass die CO2-Abscheidung bei Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) in der Schweiz technisch umsetzbar, jedoch aufgrund der Neuartigkeit involvierter Prozessschritte herausfordernd und noch mit Unsicherheiten behaftet ist. KVA bieten sich für die Umsetzung der CO2-Abscheidung an, da genügend eigene Energie aus der Abfallverwertung zur Verfügung steht. Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung inklusive Risikoabsicherung von grossmassstäblichen Anlagen sind noch nicht gegeben und müssen für eine grossflächige Umsetzung bis 2050 so rasch wie möglich geschaffen werden.

Downloads:
Messversuche Nitrosamine Aussenluft
Abschlussbericht CO2-Kompetenzzentrum
Bericht Ausbreitungsmodellierung

Studie der Uni Bern im Auftrag der Stiftung ZAR veröffentlicht

Karbonatisierung mineralischer Abfälle mit Fokus Verbrennungsrückstände in der Schweiz

Die Fachstelle Sekundärrohstoffe (FSSR), Institut für Geologie, Universität Bern hat im Auftrag der Stiftung ZAR eine umfassende Literaturstudie zum Thema «Karbonatisierung mineralischer Abfälle mit Fokus Verbrennungsrückstände in der Schweiz» erstellt. Die Karbonatisierung ist nicht erst seit den jüngsten Klimadiskussionen ein Thema. Im Bauwesen, insbesondere bei den Baustoffen Zement und Beton, spielt sie bereits seit Langem eine wichtige Rolle. Auch  wurden Vorgänge der Carbonatisierung bei der Behandlung und Ablagerung von Verbrennungsrückständen der Abfallverbrennung schon letztes Jahrhundert intensiv beforscht. Heute steht die Karbonatisierung jedoch zunehmend im Zusammenhang mit dem Klimaschutz. Mineralische Abfälle und Gesteine und zuletzt auch KVA-Schlacken sollen künftig verstärkt zur CO₂-Fixierung genutzt werden. Der vorliegende Bericht erläutert, was unter Karbonatisierung zu verstehen ist, und bietet einen Überblick über die vorhandene Literatur zur Karbonatisierung mineralischer Abfälle bis zurück in die 90er Jahre - mit besonderem Fokus auf Verbrennungsrückstände in der Schweiz im Kontext von Deponie, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Er soll helfen in dieser Thematik zielführende Entscheidungen zu treffen.

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Geschäftsbericht 2024

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© 2025 ZAR, Hinwil

ZAR CO2 Kompetenzzentrum – Statusbericht 2024

Von D. Marxer, S. Ringmann, C. Schriber, W. Furgler / ZAR CO2 Kompetenzzentrum KVA Linth

Das CO2-Kompetenzzentrum der Stiftung ZAR am Standort der KVA Linth ist seit ca. 2.5 Jahren operativ in Betrieb und die Bearbeitung der Arbeitspakete, welche im März 2022 zwischen BAFU und ZAR vertraglich vereinbart wurden, schreitet planungsgemäss voran. Die Pakete werden pa-rallel bearbeitet und das Vorgehen wird in regelmässigen Sitzungen mit der Begleitgruppe des Kompetenzzentrums abgestimmt. Der Fortschritt in den Arbeitspaketen Stand November 2024 ist in Abbildung 1 dargestellt. Im vorliegenden Statusbericht wird eine Zusammenfassung der diesjährigen Tätigkeiten, der wichtigsten Erkenntnisse sowie der geplanten weiteren Aktivitäten gegeben. Als Basis dient der letztjährige Statusbericht aus dem Jahr 2023. Ein Schlussbericht, der alle Erkenntnisse zusammenfasst, wird im Jahr 2025 erstellt. Zum heutigen Zeitpunkt scheint es realistisch, dass alle Arbeitspakete wie geplant Ende 2025 abgeschlossen werden können.

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Geschäftsbericht 2023

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© 2023 ZAR, Hinwil

ZAR CO2 Kompetenzzentrum – Statusbericht Herbst 2023

Von Daniel Marxer, Stefan Ringmann, Walter Furgler / ZAR CO2 Kompetenzzentrum KVA Linth

Im CO2-Kompetenzzentrum der Stiftung ZAR an der KVA Linth werden Grundlagen zur Abscheidung von CO2 an Schweizer KVA sowie zu dessen Transport und Nutzung oder Speicherung erarbeitet. Vorrangiges Ziel ist es, die Umsetzung dieser Technologie in der Schweiz zu unterstützen und voranzutreiben.

Das Kompetenzzentrum ist seit ca. 1.5 Jahren operativ in Betrieb und die Bearbeitung der Arbeitspakete, welche im März 2022 zwischen BAFU und ZAR vertraglich vereinbart wurden, hat begonnen. Es zeigte sich rasch, dass eine sequenzielle Bearbeitung der Pakete nicht zielführend ist, sondern an den verschiedenen Themen parallel gearbeitet werden muss.

Im vorliegenden Statusbericht werden die bisherigen Aktivitäten, die Fortschritte der Arbeitspakete und erste Erkenntnisse aus den einzelnen Arbeitspaketen zusammenfassend vorgestellt.

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KVAs als unverzichtbarer Eckpfeiler der Kreislaufwirtschaft

Wissenschaftliche Publikation von Brunner & Morf

Auf Anregung von Professor emeritus Paul Brunner  wurde im vergangenen Jahr eine Fachpublikation zur Bedeutung der Kehrichtverwertung (KVA) in der Kreislaufwirtschaft anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des wissenschaftlichen Journals "Waste Management and Research" verfasst.

Für Professor Brunner, der zu den Mitbegründern der Ziele und Grundsätze der Schweizer und österreichischen Abfallgesetzgebung zählt und früher als Berater für die deutsche Regierung und die EU tätig war, war es wichtig, die Geschichte und Rolle der KVA in der Kreislaufwirtschaft darzustellen. Dabei sollten auch die neuesten Errungenschaften aus Leuchtturmprojekten des Kantons Zürich und der Arbeiten der Stiftung ZAR berücksichtigt werden, sowie ein Ausblick in diesem Kontext gegeben werden.

Link: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0734242X241227376 

 

Geschäftsbericht 2022

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© 2023 ZAR, Hinwil

 

Geschäftsbericht 2021

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© 2022 ZAR, Hinwil

 

Geschäftsbericht 2020

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© 2021 ZAR, Hinwil

 

Bestimmung des Restmetallgehalts in der aufbereiteten Trockenschlacke der ZAV Recycling AG

J. Böni (2020) / ETH Zürich (Bachelorarbeit)

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Publikation in «Waste Management»

Mehr J., Haupt M., Skutan S., Morf L., Adrianto L.R., Weibel G., Hellweg S. (2020).
The environmental performance of enhanced metal recovery from dry municipal solid waste incineration bottom ash. 
Waste Management, 119, 330-341.

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Geschäftsbericht 2019

10 Jahre Stiftung ZAR – Meilensteine, Projekte und Ziele

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© 2020 ZAR, Hinwil

 

Schriftenreihe der Stiftung ZAR, Nr. 2

Deponie Chrüzlen – Monitoring und Emissionsprognose des Trockenschlackenkompartiments

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© 2020 ZAR, Hinwil

Schriftenreihe der Stiftung ZAR, Nr. 1

Industrielle Schlackenaufbereitung – Status und Ziele

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Geschäfts-/Tätigkeitsbericht 2018

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Phos4life - Projektblatt Nr. 6

Projekt Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammasche.

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Statusbericht 2018

THERMO-RECYCLING – Effiziente Gewinnung von Wertstoffen aus der Trockenschlacke

Die erzielte Rückgewinnung und die damit verbundene Einsparung von 60‘000 Tonnen CO2 pro Jahr setzt weltweit neue Standards. Neben den grossen ökologischen Vorteilen konnte auch das grosse ökonomische Potential in der Trockenschlacke nachgewiesen werden. Im Jahr 2017 wurden Metallerträge von über CHF 95 pro Tonne angelieferte Trockenschlacke realisiert. Auch bezüglich Staubbelastung setzt das Aufbereitungsverfahren neue Massstäbe für industrielle Anlagen.

Verfasser: D. Böni, Geschäftsführer / Dr. L. Morf, Vorsitzender des technischen Beirats

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Bericht – Ökobilanz zum phos4life-Verfahren (LCA for phos4life-process)

Die ETH Zürich hat eine umfassende Ökobilanz zum phos4life-Verfahren verfasst, welches die Stiftung ZAR in Zusammenarbeit mit dem spanischen Industriepartner Téchnicas Réunidas im Auftrag des Kanton Zürich entwickelt. In der Studie wird die Produktion von Phosphorsäure aus Klärschlammasche mittels des Phos4life-Verfahren mit der Primärproduktion von Phosphorsäure aus Rohphosphat ökologisch verglichen. Die Studie enthält eine englische Zusammenfassung (includes english summary).

Kontakt: Jonas Mehr, Prof. Stefanie Hellweg, ETH Zürich, Institut für Umweltingenieurwissenschaften

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Faktenblatt

Faktenblatt zur Aussprache des Baudirektors mit den politisch Verantwortlichen der Zürcher Kehrichtverwertungsanlagen zum Thema Verwertung und Deponierung der Kehrichtschlacke vom 27.11.2017

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Statusbericht 2017

Nach einer längeren Bau- und Inbetriebnahmephase der weltweit ersten Aufbereitungsanlage für Trockenschlacke standen Ende Oktober 2016 sämtliche Aufbereitungslinien für die Separation von Metallen aus der Schlacke dem Betrieb zur Verfügung. Obwohl sich der Fokus der Aktivitäten auf die betrieblichen Abläufe konzentrierte und man bis heute wenig Zeit für die Optimierungen der Anlage fand, sind die Performance-Zahlen der Anlage erfreulich. Nach rund einem halben Jahr Dauerbetrieb kann eine erste Zwischenbilanz erstellt werden.

Verfasser: Daniel Böni, Geschäftsführer, Stiftung ZAR

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Methodenband

Um die verlässliche Bewertung der Qualität von Rückständen aus der thermischen Abfallbehandlung zu gewährleisten und zu verbessern, aber auch die ökonomisch und ökologisch interessanten Potentiale an Wertstoffen verlässlicher zu bestimmen, wurde am ZAR in Zusammenarbeit mit der BACHEMA AG, Schlieren und unterstützt durch den Kanton Zürich intensiv an der Optimierung der entsprechenden Methoden gearbeitet.

Der vorliegende «Methodenband» stellt nach intensiver Weiterentwicklung einzelner Verfahren in den letzten 5 Jahren den heutigen Stand des Wissen praxistauglicher Methoden über das gesamte Spektrum der Rückstandsfraktionen der thermischen Abfallbehandlung dar. Mit der Veröffentlichung dieses Dokuments soll dieses Wissen nun der Praxis zugänglich gemacht werden.

Autoren des Methodenbands: Stefan Skutan und Rolf Gloor unterstützt durch Dr.Leo Morf (© März 2014)

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