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Studie der Uni Bern im Auftrag der Stiftung ZAR veröffentlicht

Karbonatisierung mineralischer Abfälle mit Fokus Verbrennungsrückstände in der Schweiz

Die Fachstelle Sekundärrohstoffe (FSSR), Institut für Geologie, Universität Bern hat im Auftrag der Stiftung ZAR eine umfassende Literaturstudie zum Thema «Karbonatisierung mineralischer Abfälle mit Fokus Verbrennungsrückstände in der Schweiz» erstellt. Die Karbonatisierung ist nicht erst seit den jüngsten Klimadiskussionen ein Thema. Im Bauwesen, insbesondere bei den Baustoffen Zement und Beton, spielt sie bereits seit Langem eine wichtige Rolle. Auch  wurden Vorgänge der Carbonatisierung bei der Behandlung und Ablagerung von Verbrennungsrückständen der Abfallverbrennung schon letztes Jahrhundert intensiv beforscht. Heute steht die Karbonatisierung jedoch zunehmend im Zusammenhang mit dem Klimaschutz. Mineralische Abfälle und Gesteine und zuletzt auch KVA-Schlacken sollen künftig verstärkt zur CO₂-Fixierung genutzt werden. Der vorliegende Bericht erläutert, was unter Karbonatisierung zu verstehen ist, und bietet einen Überblick über die vorhandene Literatur zur Karbonatisierung mineralischer Abfälle bis zurück in die 90er Jahre - mit besonderem Fokus auf Verbrennungsrückstände in der Schweiz im Kontext von Deponie, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Er soll helfen in dieser Thematik zielführende Entscheidungen zu treffen.

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