Feinschlacke

Die Anlage wurde am 1. September 2008 in Betrieb genommen und wird seither laufend optimiert. Kernstück der Anlage sind die in Serie geschalteten zwei sehr starken Magnete mit den nachfolgenden zwei auch in Serie geschalteten NE-Abscheider.

Mit den starken Magneten werden sämtliche Materialien separiert, welche das Induktionsfeld beim nächsten Aufbereitungsschritt stören und damit den Wirkungsgrad der NE-Separation reduzieren könnten. Die induktiven NE-Abscheider wurden speziell für diese Applikation gebaut. Im Januar 2013 werden die im 2008 gelieferten NE-Abscheider durch neue, nach der Spezifikation des ZAR erbauten NE-Abscheider ersetzt Basierend auf den Betriebserfahrungen können wir folgende Aussagen zur Performance der Anlage machen:

  • Schlackensand mit der Partikelgrösse 0 – 5 mm kann zuverlässig mit der Anlage aufbereitet werden. Der Schlackensand mit einer Partikelgrösse kleiner 0.2 mm wird zurzeit noch ab gesiebt und damit nicht aufbereitet.
  • Die Anlage kann kontinuierlich und staubfrei über 24 Stunden mit minimaler Aufsicht betrieben werden.
  • Die Reinheit und Qualität der separierten Metalle ist ausgezeichnet.
  • Auf Grund der letzten Optimierungen, erhöhte sich der Ausscheidungsgrad für NE-Metalle auf über 90 %. Mit einem weiteren Umbau im Juni 2011 soll der Wirkungsgrad der NE-Abscheider auf über 95 % erhöht werden.
  • Die Anlage hat uns neue Dimensionen bei der Verwertung von Verbundstoffen aufgezeigt.
    So dürfte zum Beispiel die Verwertung von RESH über den Prozess  KVA - Schlackentrockenaustrag - Feinschlackenaufbereitungsanlage (Thermo-Recycling) eine optimale Metallrückgewinnung garantieren.
  • Die aufbereitete Feinschlacke mit einem Anteil an gebranntem Kalk von ca. 30 % stellt einen sehr interessanten Rohstoff dar, sofern die Inertstoffgrenzwerte eingehalten werden können.